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In Baden-Württemberg sind ca. 140.000 Menschen von Demenz betroffen, und es werden immer mehr. Die meisten leben zuhause und werden von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. Sie brauchen Lebensqualität und gesellschaftliche Integration ebenso wie konkrete individuelle Unterstützung. Demenz ist nicht nur für die betroffenen Familien, sondern für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung!
Politik, Wissenschaft und Medien erkennen die Dringlichkeit zu handeln noch viel zu wenig. Beratung, Information und Aufklärung, die Erforschung von Demenzerkrankungen, die Schaffung von Unterstützungs- und Entlastungsangeboten sind wichtige Aufgaben, die viel Zeit, Engagement und natürlich auch finanziellen Rückhalt erfordern.
Es liegt im Wesen einer Demenzerkrankung, dass weder die Betroffenen selbst noch ihre Angehörigen ausreichend für ihre Anliegen, Bedürfnisse und Rechte einstehen können. Betroffene leiden angesichts ihrer Einbußen zu Beginn meist massiv unter einem Verlust an Selbstachtung, später sind sie krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage dazu sich selbst zu vertreten. Angehörige haben über kurz oder lang einen "36-Stunden-Tag" mit einem Höchstmaß an psychischer und auch körperlicher Belastung.
Auf diesem Hintergrund versteht sich die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. als Lobby für Betroffene und ihre Angehörigen und bewältigt eine nicht enden wollende Fülle von Aufgaben. Seit ihrer Gründung im Juni 1994 arbeitet sie für das Wohl von Menschen, die von einer Demenz betroffen sind, und deren Familien. In all diesen zurückliegenden Jahren hat das Thema Demenz und Alzheimer kontinuierlich an Brisanz und Bedeutung zugenommen. Ein ursprünglich kleiner Verein – gegründet von einigen wenigen betroffenen Angehörigen und Profis – ist mittlerweile zu einem überregional beachteten und geschätzten Selbsthilfeverband geworden.
Mehr über die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und ihre Arbeit finden Sie hier.
Angesichts unserer demographischen Entwicklung tut ein konsequenter Ausbau unserer Arbeit dringend Not: Schon heute lebt in jeder dritten Familie ein Mensch mit Demenz. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird alleine für Deutschland mit einer Verdoppelung der Erkrankungszahlen auf ca. 2,5 Millionen gerechnet – dazu kommt die entsprechende Anzahl der mit betroffenen pflegenden Angehörigen.
All das setzt eine zuverlässige und nachhaltige Finanzierung voraus, die neutral und unabhängig von wirtschaftlichen, politischen und konfessionellen Interessen sein muss. Spenden und Mitgliedsbeiträge, öffentliche Gelder und Mittel der Krankenkassen bilden die fragile Grundlage unserer Arbeit – stets abhängig zum Beispiel von der jeweiligen wirtschaftlichen Lage.
Die Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, die wichtige Arbeit der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg nachhaltig zu sichern und zu fördern. So soll ein Beitrag geleistet werden zur Bewältigung einer der größten Herausforderungen, der sich unsere Gesellschaft bereits jetzt und vor allem in der Zukunft stellen muss.
Sie finden auf unserer Website alle Details zur Stiftung. Bitte informieren Sie sich! (Diese Seite ist im Aufbau und wird nach und nach vervollständigt – wir bitten um Nachsicht! / Stand April 2012).
Für alle zusätzlichen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter Tel. 0711 / 24 84 96-60 oder per Mail (Sylvia Kern, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg).
Hinweis: Aus Gründen der Lesefreundlichkeit verwenden wir auf dieser Homepage überwiegend die männliche Schreibweise.